Der 27. Januar ist ein einschneidender Tag in der deutschen Geschichte. Vor genau 75 Jahren wurde an diesem Tag das Konzentrationslager Auschwitz befreit.

Russische Soldaten retteten die letzten Überlebenden des größten deutschen Vernichtungslagers aus der Hölle von Qual, Folter und millionenfachem Mord.

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Heute gedenken wir am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus. Der "Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust" wurde 1996 in Deutschland eingeführt. Weil die Erinnerung nicht enden dürfe, wie es der damalige Bundespräsident Roman Herzog formulierte. Herzog sprach sich dafür aus, "eine neue Form des Erinnerns" zu finden- ein Erinnern, welches nicht nur der Vergangenheit verhaftet ist, sondern vor allem in die Zukunft weist. "Die Erinnerung darf nicht enden, sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen."

Haben wir das erreicht? Wie halten wir die Erinnerung an das unfassbar Grausame lebendig, damit so etwas nie wieder geschieht? Und wer erinnert uns in Zukunft, wenn die letzten Zeitzeugen nicht mehr leben? Bianca Von der Au stellt in ihrer Wissenswert-Sendung die wichtige Frage: Wie erinnern wir in Zukunft?

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