Albert Einstein soll gesagt haben: Musik mit naturwissenschaftlichen Verfahren zu betrachten, das sei ungefähr so, wie eine Beethoven-Symphonie als Luftdruckkurve darzustellen.

Zumal Musik doch noch ganz anderen Zwecken diene, als allein wissenschaftlichen Gesetzen zu gehorchen.

Trotzdem ist nicht zu leugnen, dass sich Musik und Naturwissenschaften immer wieder gegenseitig beeinfluss(t)en. Nicht erst zeitgenössische Komponisten wie Péter Eötvös beschäftigen sich mit Mathematik, Quantenphysik oder Weltraumforschung und verarbeiten Entdeckungen aus diesen Gebieten in ihrer Musik.

Die Liaison von Naturwissenschaft und Musik wurzelt in der Steinzeit, lässt sich über Pythagoras, Johann Sebastian Bach und Messiaen bis in die Gegenwart verfolgen und bringt aktuell sogar neue Forschungsbereiche hervor, die auf Namen wie „Sonifikation“ oder „Sound Studies and Sonic Arts“ hören.

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