Es ist rauer geworden in den deutschen Parlamenten, populistischer, polemischer. Vor allem die jüngste Fraktion macht auf sich aufmerksam durch verbale Grenzüberschreitungen, Zwischenrufe und Provokationen.

Die AfD hat seit ihrer Gründung im Jahr 2013 bundesweit viele Wähler an sich binden können. Ihre Redner scheinen einen Ton zu treffen, der ankommt. Viele Parlamentarier auf kommunaler, auf Länder- wie auf Bundesebene sagen, dass sich seitdem die Debattenkultur und die politische Arbeit verändert haben.

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Völkisches und rechtsextremes Vokabular, Wortgefechte, Tumulte - es geht dabei um Aufmerksamkeit, nicht um lösungsorientiertes Handeln. Provokation als Strategie: Macht das unsere Parlamente lebendiger - oder chaotischer?