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Das Thema: Augen zu und weg: Die NATO verlässt Afghanistan

Die USA und ihre Nato-Partner, darunter auch Deutschland, wollen ab Anfang Mai mit dem Truppenabzug aus Afghanistan beginnen und den seit 20 Jahren andauernden Militäreinsatz am Hindukusch beenden. Der Abzug der US-Truppen sollte nach Angaben von Präsident Joe Biden spätestens bis zum 11. September abgeschlossen sein - also zum 20. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center in New York und das US-Verteidigungsministerium in Washington, die der Auslöser des US-Einsatzes in Afghanistan waren. Nach 20 Jahren geht der Afghanistan-Krieg zu Ende und die Befürchtung ist groß, dass dort schon bald wieder die Taliban die Macht übernehmen könnten. Dabei war ein Ziel, dass dort eine stabile Demokratie entsteht und die Taliban nicht wieder an die Macht kommen: Was hat dieser Einsatz vor diesem Hintergrund überhaupt gebracht? Worauf kommt es nun beim Abzug an?

Wir sprechen mit: Thomas Ruttig, Thinktank Afghanistan Analysts Network

André Wüstner, Vorsitzender des Bundeswehrverbands

Tag der gewaltfreien Erziehung

Jobs, Schule, Kinder, Eltern – alles unter einem Dach. Während der Corona-Pandemie liegen die Nerven bei vielen blank. Hinzu kommen beengte Wohnverhältnisse oder finanzielle Sorgen. Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren verstärken den Druck. Eltern fühlen sich zunehmend allein. Nach Einschätzung von Experten und Expertinnen steigt die Zahl misshandelter Kinder drastisch an. Doch häusliche Gewalt findet zunehmend hinter verschlossenen Türen statt, denn durch den Lockdown bleibt die Zuflucht in Schule, Kindergarten, Sportverein oder bei Freunden aus.

Wir sprechen mit: Anne-Katrin Strupp-Nassabi, Leiterin Erziehungsberatungsstelle Internationales Familienzentrum in Frankfurt

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