Die Sendung: Das Thema, Hintergründe, Analysen und Meinungen zum aktuellen Weltgeschehen, dazwischen alle 30 Minuten Nachrichten, Wetter und Verkehr.

Das Thema: Inniglich eisig – Über das deutsch-russische Verhältnis

Euphorische „Gorbi! Gorbi!“- Rufe? Das erinnert am heutigen 90. Geburtstag von Gorbatschow an eine andere Zeit – jetzt ähnelt das deutsch-russische Verhältnis eher einer Eis-Zeit. Das Miteinander ist an einem Tiefpunkt angelangt. Die bilaterale Beziehung hat sich noch einmal verschlechtert durch die Vergiftung des russischen Oppositionellen Nawalny. Vor 30 Jahren war Michail Gorbatschow der starke Mann in Moskau, der Machtzentrale der damaligen Sowjetunion. Er setzte damals mit Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umbau) neue Akzente in der sowjetischen Politik. In Abrüstungsverhandlungen mit den USA leitete er das Ende des Kalten Krieges ein. Und er war es auch, der die deutsche Wiedervereinigung möglich machte. Russland unter Wladimir Putin tickt anders, er lenkt nun schon seit über zwei Jahrzehnten die Geschicke des Riesenreiches. Was muss also passieren, damit die Eiszeit zwischen Moskau und Berlin überwunden werden kann?

Wir sprechen mit: Dr. Manfred Sapper, Politikwissenschaftler, Chefredakteur Zeitschrift Osteuropa

Teuerungswelle rollt auf uns zu - Inflation bald schon über 3%?

Die Preise für Rohstoffe sind zuletzt massiv gestiegen. Auch die Frachtkosten für Seecontainer haben sich massiv verteuert - auf manchen Strecken haben sie sich fast verdreifacht. Experten deuten diese Entwicklungen als Vorboten einer Teuerungswelle, wie sie die Welt lange nicht gesehen hat. Bundesbank-Chef Jens Weidmann rechnet für‘s Jahresende mit einer Inflationsrate von über 3% - ein Wert, der dann mehr als sechsmal so hoch liegen würde, wie die Inflationsrate für das Jahr 2020.

Wir sprechen mit: Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin

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