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Das Thema: Wann fallen die Masken? Die Hoffnung auf die Herdenimmunität

Die Pandemie ist vorbei, wenn Herdenimmunität herrscht: Das ist die Ziel, das viele Wissenschaftler und Politiker ausgegeben haben. Und nun könnte es in Deutschland vielleicht bald schon soweit sein, denn es sollen große Mengen Impfstoff in den nächsten Wochen geliefert werden. Gesundheitsminister Span hat angekündigt, dass bis Ende Juli allen Erwachsenen ein Erstimpungsangebot gemacht werden soll, allen 12-18-Jährigen bis Ende August. Rein theoretisch ist die Herdenimmunität damit in greifbarer Nähe. Bezieht man die Zweitimpfungen mit ein, könnte bis Ende September die Durchimpfung erreicht sein (so eine Berechnung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland). Doch: Es gibt es auch jetzt - die Wissenschaftler, die vor Sorgenlosigkeit mahnen. Die Delta-Mutante ist deutlich ansteckender. Sind wir mit dem bisherigen Impfstoff ausreichend gegen sie geschütz? Außerdem ist noch unklar, wie lange wir uns auf den Impfschutz verlassen können. Ist die Herdenimmunität noch ein realistisches Ziel oder jagen wir einer Utopie hinterher? Und was ist, wenn die Herdenimmunität nie kommt? Sind Dauer-Maßnahmen die Folge oder dürfen wir auch ohne Herdenimmunität auf ein normales Leben hoffen?

Wir sprechen mit Prof. Christine Falk, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI)

Prof. Thomas Mertens, Virologe, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (STIKO)

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