Durch das Ausbeuten der Umwelt bedroht der Mensch viele Arten - und sich selbst. Gibt es da auch noch Tiere, die ihn existenziell bedrohen? Oder können dem Homo sapiens nur noch Klimawandel und Covid19 gefährlich werden?

Die Sendung geht gefühlten und echten Bedrohungen des Menschen durch Tiere nach – und fragt nach Ursachen, Folgen und Lösungen.

Kommt etwa dem deutschen Wild heute wirklich die Rolle von Waldzerstörern zu? Lässt sich eine konstruktive Haltung zu Elefantenherden oder Heuschrecken-Myriaden einnehmen, wenn diese über Felder herfallen und Menschen in Existenznot bringen? Wie sieht es mit Raubtieren aus, wie Jaguar, Tiger oder Wolf? Die Debatten um das Miteinander mit diesen „Untieren, die nur Mensch und Haustier angreifen wollen“ sind emotional besonders aufgeladen. Denn nicht alle sehen in ihnen Lebewesen mit Existenzrecht.

Welche Bilder treffen zu? Wo wird Tieren Unrecht getan, wo sind die Bedrohungen real? Ist ein Zusammenleben vieler Tierarten mit dem Menschen tatsächlich so unmöglich? Wie gehen politische Entscheidungsträger*innen damit um? Kann es einen künftigen Umgang mit Wildtieren geben, der Tier und Mensch entgegenkommt? Und vor allem den gerecht wird, dass alle involvierten Spezies Lebewesen sind? Wird da nicht der Ruf nach einer Zukunfts-Ethik laut, die zu einem positiven Miteinander von Menschen und Tieren führt? Wie könnte sie aussehen? Welches Naturverständnis hilft uns, mit den Bedrohungen besser umzugehen – den realen und den gefühlten?

Das Funkkolleg-Buch ist da!
WOLTERS, Volkmar, HÜBNER, Stephan M. et al. (2021):
Mensch und Tier. Begleitbuch zum hr-iNFO Funkkolleg.
Frankfurt: Wochenschau-Verlag. EUR 24,90. ISBN: 978-3-7344-1138-0

Jetzt im Programm