Wirklich unberührte Natur gibt es kaum noch, nicht einmal an den Polen oder in den tiefsten Tiefen der Ozeangräben.

Der Mensch greift tief in das System Erde ein, er hat den Planeten sozusagen in Besitz genommen, ihn für immer verändert. Und schafft sich sein eigenes Erdzeitalter, das Anthropozän, die Zeit des Menschen.

Höchste Zeit, intensiver über unser Verhältnis zur Natur nachzudenken. Manche Wissenschaftler schlagen vor, die Natur als Stiftung zu betrachten. Oder als Allmende, als ein Allgemeingut, das wir Menschen schon um seiner selbst willen schützen und bewahren sollten. Die Sache hat aber einen Haken: Für eine Allmende fühlt sich niemand wirklich verantwortlich.

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