Ausstellung 1918. Zwischen Niederlage und Neubeginn

Landesmuseum Kassel - im Vordergrund eine Figur der Brüder Grimm

Im Herbst 2018 jähren sich zum hundertsten Mal das Ende des Ersten Weltkriegs und der Beginn der Weimarer Republik. Dem Thema nehmen sich das Hessische Landesmusum und das Stadtmuseum Kassel vom 10. November bis 28. April in einer gemeinsamen Ausstellung an.

Welche Folgen hatte der Krieg für die Stadt Kassel, für das Umland und die Gesellschaft, welche Veränderungen brachte die Weimarer Republik? Diese Fragen stehen im Zentrum des gemeinsamen Ausstellungsprojekts. Neben der unmittelbaren Nachkriegszeit geht es vor allem um die zukunftsweisenden kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in der Weimarer Republik, um demokratische Wahlen, Siedlungsbau, Lebensmittelversorung und Unterhaltung.

Zeitreise in eine turbulente Ära

Besucher der Ausstellung lernen eine turbulente Zeit anschaulich und lebensnah kennen: Konzertcafés und Schankwirtschaften in den "Goldenen" Zwanzigerjahren, die Verdrängung des Drills der Kaiserzeit aus den Schulen, den Boom der Volkshochschulen durch den Hunger nach Bildung. Der Alltag der Menschen war geprägt von gegensätzlichen Erfahrungen und Empfindungen. Aufbruchsstimmung nach Gründung der ersten deutschen Demokratie einerseits, materielle Not andererseits. Den neuen politischen und kulturellen Freiheiten standen Lebensmittelknappheit, Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit gegenüber.

Sendung: hr-iNFO, Aktuell, 09.11.18, 06:00 Uhr

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