Diskussion Findet als Livestream statt! Bedingungsloses Wachstum und autoritäre Ökonomie –Wirtschaften wir uns in den Ruin?

Corona Kapitalismus

Nach gut einem Jahr Covid19-Pandemie blickt die Veranstaltungsreihe "Gesellschaft im Corona-Kapitalismus – Wie wollen wir arbeiten und leben?"nach vorn und fragt danach, wie wir zukünftig arbeiten, leben und wirtschaften wollen.

Die Falschbehauptung, dass es der Markt für die Menschen schon richtet, wenn der Staat sich nur weitestgehend raushält aus dem wirtschaftlichen Geschehen, ist inzwi-schen vielfachst empirisch widerlegt. Aktuell ist Investitionspolitik statt Spardiktat das Gebot der Stunde.

Doch reicht das: Der Staat als Krisenbremse, bevor die Karre gänzlich hupend gegen die Wand fährt? Welche Rolle spielt Wirtschaftswachstum für die Entstehung und Lösung ökonomischer Krisen? Gibt es ein Problem gibt für soziale und ökologische Nachhaltigkeit, wenn Wachstum ins Zentrum der Wirtschaftspolitik steht? Und wer soll eigentlich entscheiden über das, was in großen Wirtschaftsunternehmen passiert, wenn die Folgen etwa millionenschwerer Investitionsentscheidungen die gesamte Gesellschaft betreffen? Wo sind Grenzen des Eigentums und wie kann man die grundgesetzliche Gemeinwohlverpflichtung des Eigentums heute im Sinne des demokratischen Sozialstaats besser einlösen als bisher?

Darüber diskutieren:

  • PROF. DR. ULRICH BRAND - Politikwissenschaftler, Universität Wien
  • DR. HANS-JÜRGEN URBAN - Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall
  • PROF. DR. UTA VON WINTERFELD - Projektleiterin „Zukünftige Energie - und Industriesysteme“ im Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie
  • Moderation: CLAUDIA WEHRLE, hr-iNFO

Die Veranstaltung findet als Livestream statt.

Weitere Informationen

Veranstalter*innen:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Frankfurt am Main
IG Metall Geschäftsstelle Frankfurt am Main
Katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom
ver.di—Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft Frankfurt am Main und Region

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Hinweis:
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