Kongress Die Coronavirus-Pandemie – Gesellschaftliche, ökonomische und politische Folgen für Europa

Mehrere Impullen mit einem Corona-Impfstoff und eine Spritze vor einer Europa-Flagge. (REUTERS)
Frankfurt am Main
Evangelische Akademie Frankfurt
Römerberg 9
60311 Frankfurt am Main

Die COVID-19-Pandemie hat die Lebenswirklichkeiten des Gemeinwesens großer Teile der europäischen und globalen Bevölkerung verändert. Einige dieser Veränderungen werden mit der Zeit rückabgewickelt werden, andere fortbestehen und wiederrum weitere Veränderungen erst in den kommenden Jahren erkennbar sein.

Die enorme Tragweite der omnipräsenten Pandemie sowie wissenschaftliche Erhebungen implizieren, dass dies nicht die letzte Pandemie ist, mit der sich die Welt konfrontiert sehen wird und erfordern eine sorgfältige Reflexion der gesammelten Erfahrungen, Analysen und Erkenntnisse. Ziel dieser Veranstaltung ist es, zusammen mit Expertinnen und Experten die europäische Pandemiepolitik, das Spannungsfeld zwischen Schutzmaßnahmen, Grundrechten und Freiheiten, die soziologischen und (medizin-)ethischen Herausforderungen und die europäische Solidarität nach innen und außen im Rahmen der Pandemie zu analysieren und zu diskutieren. Hierbei sollen anwendungsfokussierte Lösungsansätze und Zukunftsperspektiven bezüglich des Umgangs mit der Pandemielage sowie mit zukünftigen Pandemien elaboriert werden.

Zu den Gästen, die miteinander diskutieren und sich den Fragen des Publikums stellen, gehören die Virologen Prof. Dr. Hendrik Streeck und Dr. Martin Stürmer, die Vize-Präsidentin von Ärzte ohne Grenzen e.V. Dr. Parnian Parvanta, die Medizinethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen, der Grünen-Europapolitiker Erik Marquardt, der Politologe und Philosoph Prof. Dr. Rainer Forst, die Medienforscherin Dr. Anne Schulz, der Politologe Dr. Benjamin Höhne, der Philosoph und Sozialunternehmer Adriano Mannino, der Soziologe Prof. Dr. Hartmut Rosa und der Neurobiologe Dr. Gerald Hüther.

Die Eröffnungsrede hält Dr. Andrea Ammon, Leiterin des ECDC (European Center for Disease Prevention and Control). Das Grußwort spricht Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor des CAES.

Weitere Informationen

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet in Präsenz statt und wird parallel über YouTube gestreamt. Vor Ort zugelassen sind 84 Personen, die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

Es gilt die 3G+-Regel – geimpft, genesen, getestet: Angemeldete Teilnehmende müssen am Einlass ihren Impf- oder Genesenennachweis bzw. ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen (PCR-Test).

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Mehrere Impullen mit einem Corona-Impfstoff und eine Spritze vor einer Europa-Flagge. (REUTERS)
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