Diskussion Forum Entwicklung: Genuss mit Nebenwirkungen – Wie kaufe ich fair und nachhaltig ein?

Forum Entwicklung
Frankfurt am Main
Museum für Kommunikation Frankfurt
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60596 Frankfurt am Main

Deutsche Supermarktkundinnen oder -kunden haben kaum eine Wahl. Die Regale sind voll mit Produkten aus aller Welt. Doch es ist fast unmöglich, eine bewusste Kaufentscheidung für faire und nachhaltige Erzeugnisse zu treffen.

Nur selten wird über Herkunft und Herstellungsbedingungen transparent informiert. Um die Achtung von Menschen-, Frauen- und Arbeitnehmerrechten in den Lieferketten ist es häufig schlecht bestellt. Mit gutem Gewissen einzukaufen, ist daher schwierig.

Etwa 90 Prozent der weltweit stark nachgefragten Rohstoffe wie Kaffee, Kakao, Banane, Kautschuk und Palmöl werden von Kleinbäuerinnen und -bauern produziert. Doch sind gerade die Menschen am Anfang der Lieferkette in Entwicklungs- und Schwellenländern nicht in der Lage, ihre Familien zu ernähren. Bei konventionell gehandeltem Kaffee etwa kommen im Ursprungsland nur fünf bis zehn Prozent des späteren Supermarktpreises an.

Faire Einkommen sind ein Aspekt des Themas. Ein anderer ist der nachhaltige Umgang mit Ressourcen. Wie lässt sich klimaschützend produzieren? Auf welche Weise die Artenvielfalt bewahren? Welche neuartigen Ansätze und Kooperationen helfen dabei vor Ort? Fehlt es an gesetzlichen Regelungen in Deutschland? Was können Konsumenten bewirken?

Darüber diskutieren diese Gäste beim nächsten „Forum Entwicklung“:

  • Sara Nuru, Gründerin von nuruCoffee und Model
  • Dirk Heim, Rewe, Bereichsleiter Nachhaltigkeit Ware
  • Dr. Franziska Humbert, Oxfam, Referentin für Wirtschaft und Menschenrechte
  • Maike Möllers, GIZ, Expertin für Nachhaltige Agrarlieferketten
  • Moderation: Tobias Schwab, FR-Redakteur
Weitere Informationen

Der Eintritt ist frei.

Das Forum Entwicklung ist eine Veranstaltungsreihe von GIZ, Frankfurter Rundschau und hr-iNFO

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