hr-Sinfonieorchester

hr-iNFO präsentiert: Drei besondere Konzerte des hr-Sinfonieorchesters und Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada zum extra günstigen Preis. Erleben Sie 2020 die Vielfalt klassischer Musik in der Alten Oper Frankfurt.

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Tickets jetzt im Vorverkauf

Karten für die drei Konzerte mit dem hr-Sinfonieorchester und Andrés Orozco-Estrada in der Alten Oper Frankfurt gibt es ab 43,50 EUR im hr Ticketcenter.

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Don Juan (16. / 17. Januar)

Alisa Weilerstein

Der Don Juan, den Richard Strauss in seiner fulminanten Tondichtung zeichnete, ist nicht mehr der potente Lebemann, sondern ein gealteter Erotomanen, der seinem Ende mit Bitternis entgegensieht. Das Feuer ist erloschen, Eros verstummt, Leere tut sich auf. Um das Alter und die Unerbittlichkeit der verfließenden Zeit geht es auch im »Rosenkavalier«, die Musik ist gesättigte Nostalgie – ein herrlicher Blick zurück auf Puderkopf und Walzerseligkeit. [Mehr dazu]

Haydn à la française (23. / 24. April)

Baiba Skride

Die sechs Pariser Sinfonien von Joseph Haydn bilden ein Zentrum im Saisonprogramm des hr-Sinfonieorchester Frankfurt – hier nun werden gleich zwei von ihnen erklingen, darunter die mit der Nummer 85 – angeblich die Favorit-Sinfonie der französischen Königin Marie Antoinette. Wenn dem so ist, hätte die Monarchin einen exzellenten Geschmack bewiesen, ist diese B-Dur-Sinfonie doch voll von geistreichen Anspielungen und Zitaten. Womit sie hervorragend zur »Pulcinella«-Balletsuite passt, die der in diesen Jahren neoklassizistisch aufgelegte Igor Strawinsky ganz im Geiste der »Commedia dell’arte« und des frühen 18. Jahrhunderts angelegt hat – »ein Blick zurück, aber auch ein Blick in den Spiegel«, so der Komponist. [Mehr dazu]

Mahler 7 (4./ 5. Juni)

Andrés Orozco-Estrada

Sie ist die Sinfonie der Nacht: Mit seiner Siebten begibt sich Gustav Mahler in die Sphäre des Schemenhaften, des Unbewussten, der Schatten, sie entfernt sich vom hier und jetzt, vom hellen Tag. Im Orchester glitzern Gitarre und Mandoline im Mondlicht, man hört Herdenglocken – ihr Klang sei »einzig geeignet zur Symbolisierung weltferner Einsamkeit«, erklärte Mahler. Doch dann, das Finale: Mit lärmenden Paukenschlägen wird es eröffnet, gleißendes C-Dur, stattlich tönt das Blech, man fühlt sich an Richard Wagners Meistersinger-Vorspiel erinnert. [Mehr dazu]

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