Frühjahrsmesse Frankfurt 1927
Bild © Archiv Messe Frankfurt

Anlässlich das 100jährigen Bauhaus-Jubiläums widmet sich das Museum Angewandte Kunst vom 19. Januar bis zum 14. April den baulichen und kulturellen Erneuerungen, die in den 1920er Jahren als "Neues Frankfurt" in die Geschichte eingingen.

Zwar gilt das Bauhaus heute vielen als die Wiege der Moderne. Doch die berühmte Kunst- und Gestaltungsschule war nicht der alleinige Brennpunkt neuartiger Gestaltung in Deutschland und Europa. Frankfurt am Main entwickelte sich in der Weimarer Republik zum Archetyp der modernen Großstadt und etablierte sich bis zum Ausgang der 1920er Jahre als ein dem Bauhaus gleichwertiges, weltbekanntes Zentrum der Avantgarde.

Wie das Neue in die Welt kommt

Die Ausstellung "Moderne am Main 1919–1933" will den Beleg erbringen, dass das Neue Frankfurt sich nicht im bekannten, von Ernst May initiierten Wohnungsbauprogramm erschöpfte. Die Großstadtutopie umfasste vielmehr einen universalen Anspruch im Mode-, Interieur-, Industrie-, Produkt- und Kommunikationsdesign. Die angewandten und freien Künste durchdrangen mit neuen Formen alle Bereiche des Lebens.

Weitere Informationen

Veranstaltungsinformationen

Datum: 19.01. - 14.04.2019
Ort: Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 14, 60594 Frankfurt
Öffnungszeiten: Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
Eintritt: 12 EUR, ermäßigt 6 EUR

Präsentiert von hr-iNFO

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Sendung: hr-iNFO, Kultur, 17.01.2019, 20:35 Uhr

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