Angriff, Gegenschlag und jetzt die Angst vor einem Flächenbrand. Nach dem iranischen Luftangriff auf Israel hat der Nahostkonflikt mit seinem Krieg in Gaza eine neue Wendung genommen. Und so dreht sich die Spirale der Gewalt seit dem 7. Oktober immer weiter. Immer offensichtlicher wird ein Machtkampf von Kontrahenten mit unterschiedlichen Interessen. Bei dem der außenpolitische Kurs des Iran, sich nicht ohne die innenpolitischen Entwicklungen im Land verstehen lässt. Ein Land, in dem die Menschen seit den 70iger Jahren gegen das Regime der Revolutionsgarden protestieren. Viele Fragen stehen im Raum: wie kalkuliert war die Eskalation, der ein Angriff auf die iranische Botschaft vorausging? Was bedeutet sie für Israel? Wie steht das iranische Regime zur Terrororganisation Hamas? Und wie ist der weltweite Protest der Regierten und die Politik in Deutschland einzuordnen, der kritische Stimmen erschreckende Unkenntnis und Verdrängen vorwerfen. Über all das sprechen wir mit Gilda Sahebi, Politikwissenschaftlerin und Journalistin, mit unserem Korrespondenten aus Tel Aviv, Christoph Kitzler, mit einem Nahostexperten und Shahrzad Osterer, iranisch-deutsche Journalistin. Podcast-Tipp: Lost in Nahost Beim Konflikt im Nahen Osten den Überblick zu behalten ist nicht immer leicht. Bei der Einordnung der Geschehnisse rund um Israel, Gaza und auch den Iran hilft der Podcast „Lost in Nahost“. https://www.ardaudiothek.de/sendung/lost-in-nahost-der-podcast-zum-krieg-in-israel-und-gaza/12828739/